Die SP Frauenfeld führte kürzlich eine Mitgliederversammlung im Schulhaus Auen durch. Sie liess sich vom Schulpräsidenten Andreas Wirth und weiteren Vertretern der Schule über das Projekt informieren, über das am 27. November abgestimmt wird. Der Sanierungsbedarf der bestehenden Bauten ist klar ersichtlich: Eindringendes Wasser, Schadstoffsanierung, Massnahmen zur Erfüllung neuer Auflagen im Bereiche von Erdbebensicherheit und Brandschutz, Senkung des Energieverbrauches, Ablösung von veralteten Anlagen mit hohen Unterhaltskosten und schwieriger Ersatzteilbeschaffung. Und mit den Neubauten wird der notwendige Platz geschaffen für einen guten Schulbetrieb. Die Kosten für die Gesamtsanierung erweisen sich somit als gerechtfertigt und die klug getätigte Vorfinanzierung ermöglicht das Bauprojekt ohne eine Steuererhöhung.
In der Diskussion kam aber auch zum Ausdruck, dass eine gute bauliche Infrastruktur für unsere Schulen zwar wichtig ist. In Zukunft und im Falle von knapper werdenden Finanzen muss das Investitions-Schwergewicht jedoch klar auf den anderen Aspekten einer guten Schule liegen, wie Klassengrösse und Individualisierung sowie Förder- und Unterstützungsangebote.
Für die Abstimmung vom 27. November empfiehlt die SP den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern überzeugt die Annahme des Kredits zur Gesamtsanierung des Schulhauses Auen.

SP Frauenfeld

11. Nov 2016