In den vergangenen Jahren hat die Sekundarschulgemeinde zahlreiche finanzielle Lasten wie die Begabtenförderung, die Weiterbildungskosten für Lehrer oder auch die Timeout-Klasse vom Kanton übernehmen müssen. Diese für eine qualitativ hochstehende Sekundarschule zentralen Leistungen bleiben auch im Voranschlag 2017 auf dem heutigen Niveau finanziert. Gleichzeitig werden die Investitionen mit der Annahme des Sanierungskredits für das Schulhaus Auen im folgenden Jahr auf 4.5 Mio. CHF und in den späteren Jahren noch weiter ansteigen. Dank dem auch 2017 gleichbleibenden Steuerfuss von 35% können jedoch weitere 1.5 Mio. CHF an Rückstellungen für die Sanierung des Auen gebildet werden. Dies erlaubt es, die in den nächsten Jahren anstehenden Mehraufwendungen mit dem heutigen Steuerfuss zu bewältigen.

Vor diesem Hintergrund wird die SP mit der im nächsten Jahr beginnenden neuen Legislatur-Periode unter anderem den Fokus darauf legen, bei gleichbleibendem Steuerfuss das Angebot und die Qualität der Sekundarschule schrittweise und nachhaltig für alle weiter zu verbessern.

 

Deshalb empfiehlt die SP Frauenfeld die Annahme des Budgets 2017.

SP Frauenfeld

 

Im Weiteren kannst Du hier die ausführliche Stellungnahme vom Behördenmitglied Filomena Bünter-Macario zur Kenntnis nehmen:

 

Der Voranschlag der Laufenden Rechnung 2017 schliesst – bei gleich bleibendem Steuerfuss von 35% – mit einem Ertrag von 28'363'400 Franken und einem Aufwand von 28'248'100 Franken ab. Der Ertragsüberschuss beträgt 115'300 Franken.

Die Schülerzahlen auf der Sekundarstufe sind gleich geblieben. Seit Beginn des laufenden Schuljahres werden 859 Schülerinnen und Schüler (Vorjahr 853) unterrichtet. Insgesamt werden 48 Klassen geführt (42 Regelklassen, 3 Kleinklassen, 2 Integrationsklassen für Fremdsprachige und eine Timeout-Klasse).

In den vergangenen Monaten hat die Zahl fremdsprachiger Kinder stark zugenommen. Die Schule ist mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert, die via Durchgangsheim oder durch Familiennachzug in Frauenfeld wohnhaft werden. Sie sprechen kein Deutsch und sind teilweise Analphabeten. Um diese Kinder und Jugendlichen richtig in die Schule integrieren zu können, benötigen sie Deutschkenntnisse. Aufgrund der grossen Zahl muss die Integrationsklasse erweitert werden, wofür zusätzliche Mehrkosten verursacht werden.

Als Schulbehörden-Mitglied der Sekundarschule Frauenfeld und als Vertreterin in der Schulanlage Auen Empfehle ich Euch den Vorschlag der Sekundarschulgemeinde am 27. November Anzunehmen. Damit ermöglichen wir nach den Herbstferien 2017, die Gesamtsanierung der Schulanlage Auen, für eine moderne und zukunftsorientierte Schule zubeginnen.

Euer Behördenmitglied Filomena Bünter-Macario, Mitglied der Personalkommission SSGF

11. Nov 2016